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Universelles optisches Prüfsystem
Spezielle Optik öffnet neue Horizonte für Prüfstellungen
Tralec GmbH
Die Tralec GmbH in Reinbek bei Hamburg stellt mit optifox ein universelles
optisches Prüfsystem vor, dessen Besonderheit ein neues, einzigartiges
Linsensystem ist. Das System liefert Bilder mit 30 mm Tiefenschärfe und
vergleichsweise große Bildausschnitte von 50 mm x 70 mm nahezu
verzerrungsfrei.
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"Mit dem AOI-System optifox setzen wir eine ganz neue Teststrategie um",
betont Andreas Repenning, Geschäftsführer der Reinbeker Tralec GmbH, ein
Unternehmen der Schorisch Gruppe. "Unser Ansatz", so Repenning, "ist es, mit
neuen Konzepten und leistungsfähiger Technik bekannte Schwächen optischer
Prüfmethoden zu umgehen."
optifox erziele mit neuartiger Technik deutlich verbesserte Ergebnisse,
versichert der Geschäftsführer. Grund ist die im AOI-System vollkommen neue
eingesetzte Optik. Das einzigartige Linsensystem OLS liefert Bilder mit 30 mm
Tiefenschärfe in einem Format von mehr als 30 cm² nahezu verzerrungsfrei.
"Diese Eigenschaften sind die Grundlage für ein leistungsfähiges und präzises
Pattern-Matching-Verfahren", erklärt Repenning.
Pattern-Matching bedeutet, dass aus den 50 mm x 70 mm großen, sich
überlappenden Bildausschnitten selbstständig ein Gesamtbild der Baugruppe
erzeugt wird, was auf der Baugruppe geprüft werden soll: sämtliche Bauteile,
Lötstellen, Beschriftung, Barcodes, Konturen der Leiterplatte, freie Flächen,
Stellung von DIP-Schaltern usw. Bei der Auswahl der zu prüfenden Muster gibt
es praktisch keine Grenzen. Bei der Prüfschärfe wird die Standardeinstellung
übernommen oder anwenderspezifisch korrigiert.
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 optifox - Testsystem
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Referenzmarken müssen auf der Baugruppe nicht angelegt sein. Damit
eliminiert sich eine häufige Fehlerquelle bei der optischen Prüfung. Eine
Baugruppe muss nicht exakt an einer Stelle positioniert werden.
Pattern-Matching erkennt anhand von typischen Mustern das Objekt und
vergleicht exakt mit den vorgegebenen Daten. Sind die zulässigen
Fertigungs- und Bauteiltoleranzen vorgegeben, seien Ergebnisse praktisch ohne
Pseudofehler zu erwarten.
Kompaktes Prüfsystem mit flexiblen Einsatzmöglichkeiten
Standardmäßig verfährt die Kamera auf zwei Achsen. Künftig könne sich
diese Bewegung mit einer Hub-Schwenkeinheit um 15° Neigung ergänzen und so
eine 3-D-Messung der Bauteile und Lötstellen in den Inspektionsprozess
einbeziehen. Für die Zuführung hat der Anwender die Wahl zwischen manueller
Bestückung im Stand-alone-Betrieb, einem Transportsystem und dem
Inline-Betrieb mit standardisierten mechanischen Schnittstellen. Das
Testsystem ist über eine USB-Schnittstelle von Standard-PCs aus ansteuerbar.
Auf diesem Weg lässt sich jede Testkonfiguration einfach ändern. "Eine
flexible Bauteilebibliothek und die Verbindung mit CAD-Daten halten den
Datenbestand stets aktuell auf dem neuesten Stand", erklärt der
Geschäftsführer.
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Das kompakte AOI-Systenm mit rd. 50 cm x 50 cm x 50 cm Volumen und gerade
mal 25 kg Gewicht lässt sich flexibel in der Produktion einsetzen. Aufgrund
des speziellen Konzeptes ist das AOI-System auch in der Lage, andere Objekte
als Baugruppen optisch zu prüfen. Das Standardbasismodul ist serienfertig
entwickelt. Jedes Gerät wird individuell mit kundenspezifischen
Hardwaremodulen und Softwarekonfigurationen komplettiert.
Die Tralec GmbH ist im Jahre 2004 aus der AWEH Kirchner Transformatoren
und Gerätebau GmbH sowie BS Industrie-Elektronik Berthold Schorisch GmbH
entstanden. Beide Unternehmen wurden 1994 unter dem Dach der Schorisch Gruppe
zusammengeführt. Letzter ist bereits 1920 entstanden. "Die Tralec GmbH als
Geschäftsbereich für die Elektronik verfügt über das gewachsene Wissen
mehrerer Generationen im Gerätebau und in der Elektrotechnik", betont
Geschäftsführer Andreas Repenning, der seit 13 Jahren im Unternehmen
beschäftigt ist und die Entwicklung des Bereichs Testsysteme von Anfang an
begleitet hat.
Mit der fox-Familie bietet Tralec ein modulares Konzept an, das außer der
optischen Prüfung auch einen elektrischen Test vorsieht. Die Testsysteme und
dazugehörige Software wurden konsequent mit offenen Schnittstellen entwickelt,
sodass jeder Anwender die Stationen miteinander kombinieren und seinen
Bedürfnissen angepasst variieren kann.
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 optifox Transportband
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Vor der Entscheidung für ein Testverfahren steht bei Tralec stets die
Prüfung, ob die typischen Fehler der zu prüfenden Baugruppe überhaupt mit der
gewählten Methode erkennbar sind. Ob neben der optischen Prüfung auch ein
elektrischer Test - In-circuit - oder Funktionstest durchgeführt wird, steht im
Ermessen des Anwenders.
Download des Artikels Spezielle Optik
Tralec GmbH
foxfamily
Siemensstrasse 12
21465 Reinbek
www.tralec.de
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